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Freitag, 18. Oktober 2019
Tischleramtshaus
Roggenbrotsche Kapelle
Roggenbrotsche Kapelle innen
Apostelkirche Albury

Chronik

Die Neuapostolische Kirche ist in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts aus der Katholisch-Apostolischen Gemeinde hervorgegangen, die ihre Wurzeln in England hatte. Die erste Gemeinde befand sich in Hamburg. Von hier breitete sich die Kirche in alle Teile Deutschlands und der Welt aus.

Die Gemeinde Hamburg-Borgfelde erwarb das erstes Kirchenlokal, eine ehemalige Kapelle. Weitere Gemeinden entstanden recht schnell in Hamburg, Lübeck, Kiel und Bremen, so dass die Neuapostolische Kirche mittlerweile mit fast 300 Gemeinden und ca. 43 000 Mitgliedern in Norddeutschland vertreten ist.

Durch die geographische Lage entstanden auch Kontakte nach Skandinavien. In den Ländern Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland konnten zahlreiche Gemeinden gegründet werden. Seit einigen Jahren werden von Norddeutschland aus auch Gemeinden auf Grönland, Island Irland, im United Kingdom und Estland betreut.

Aufgrund ihrer relativ langen Geschichte haben die Gemeinden Hamburgs und des weiteren norddeutschen Raumes gewisse strukturelle Veränderungen erfahren. Starkes Wachstum war Anfang des 20. Jahrhunderts und infolge der Flüchtlingsbewegung nach dem 2. Weltkrieg zu verzeichnen. Phasen der inneren Verfestigung waren gekennzeichnet durch eine im wesentlichen auf sich konzentrierte Kirche. Ihr Anliegen war, den Gläubigen eine feste Bindung im Gemeindeleben und eine klare Orientierung durch die Inhalte des Glaubens zu vermitteln.

Im letzten Jahrzehnt wandte sich die Neuapostolische Kirche vermehrt der Öffentlichkeit zu. Mit verschiedenen Maßnahmen und Veranstaltungen verfolgt sie das Ziel, die Gemeinden für alle offen zu gestalten.