Sie befinden sich auf dem Archiv der Website der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland.
Seit dem 19.6. ist unsere neue Website zu finden unter: http://www.nak-nordost.de

Drucken
Sie sind hier: Gruppen / Kindertage '13 / Bezirke Schwerin und Güstrow
Freitag, 18. Oktober 2019

Kindertag 2013 der Bezirke Schwerin und Güstrow

 

(rd). Matzlow, 02.06.2013. Apostel Böttcher hatte zum Kindertag 2013 die Kinder der Ältestenbezirke Schwerin und Güstrow eingeladen.  Durch die Neustrukturierung dieser Bezirke waren automatisch die Kinder des ehemaligen Bezirkes Elbe-Prignitz, mit Ausnahme der Gemeinden Lüchow und Dannenberg, dabei. Schon bei der Ankunft wurden an jeden Teilnehmer weiße T-Shirts, mit dem Kindertagsmotto 2013 auf der Rückseite ausgeteilt. Es waren für jeden die richtigen Größen dabei und es wurde schon allein dadurch ein Gemeinschaftsgefühl vermittelt.

 

Der Kindergottesdienst begann um 11:00 Uhr in der „Scheunenhalle“, die die Brüder bereits seit dem frühen Morgen festlich,  und dem Anlass entsprechend vorbereitet hatten. Dem Verantwortlichen Bezirksevangelist Thomas und seinen Helfern sei an dieser Stelle schon jetzt ein großer Dank ausgesprochen, denn am Vortag hatte in dieser Halle noch eine Hochzeitsfeier stattgefunden.

 

Vor Beginn sang der rasch gebildete Kinderchor aus dem Kinderliederbuch Nr. 45: Hast du heute schon danke gesagt“. Die Geschehnisse um das „Goldene Kalb“, berichtet im 2.Buch Mose, Kapitel 32, die Verse 3 und 4, standen im Mittelpunkt des heutigen Gottesdienstes. Nach dem Verlesen des Textwortes intonierte der Kinderchor aus dem Klb Nr. 100: „Der Gottesdienst soll fröhlich sein“ und Apostel Böttcher ging sogleich auf dieses Lied ein.

Fröhlich sein

Ein Gastgeber, der eingeladen hatte zu einer Feier, freut sich und ist fröhlich, was sich auch auf die Feier überträgt, wenn alle gekommen sind, die geladen waren. Wir sind da – und wer noch? Aus den Kinderreihen kam die Antwort: „Der liebe Gott“. Apostel Böttcher erinnerte an den Beginn des Gottesdienstes. Dem Eingangsgebet voraus geht die Anrufung des dreieinigen Gottes mit den Worten: im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. In diesem Moment kehrt der liebe Gott ein und bringt Geschenke mit. Keine Sachen zum Spielen. Er schenkt Trost, Mut und ein besonderes Erleben. Er wacht über uns, weil er als himmlischer Vater immer für seine Kinder da ist.

 

Die Traurigkeit in Ägypten

Das Volk Israel, das wegen einer Hungersnot nach Ägypten ausgewandert war, musste in Ägypten hart arbeiten und wurde als Sklaven gehalten. Darüber waren sie sehr traurig. Sie merkten aber nicht wie nah ihnen der liebe Gott tatsächlich war, denn seine Eingriffe merkte das Volk Israel gar nicht und diese gingen auch über ihren Verstand. Apostel Böttcher rief nun den Bezirksältesten Manzke zum Altar, damit dieser weitere Erläuterungen zu den Vorgängen abgeben konnte.

Der Kinderchor unterstrich mit dem Lied: „Du bist da wo Menschen leben“ das zuvor gehörte.

 

Der liebe Gott greift ein

Bezirksältester Manzke berichtete über die Tatsachen, wie der liebe Gott in Ägypten eingegriffen hat, damit dem Wunsche des Volkes Israel entsprochen werden konnte, aus Ägypten aus- und in das gelobte Land einziehen zu können. Die Frage an die Kinder wie das geschah, konnte durch die Aufzählung der vom lieben Gott geschickten Plagen beantwortet werden. Der Pharao lenkte nicht gleich ein, sondern es waren 10 Plagen notwendig bis der Pharao sich erweichen ließ und die Genehmigung zum Auszug gab. Der liebe Gott lässt uns nicht im Stich, auch wenn wir das manchmal nicht erkennen,  oder aber auch etwas Geduld notwendig ist. Auf die Frage, wer denn schon mal die Erfüllung eines Gebetes erlebt habe, kam von den Kindern keine Antwort; aber eine große Anzahl der anwesenden Erwachsenen konnten sich dazu melden. Der BÄ ging auf die Wichtigkeit der täglichen Gebete ein und betonte, dass er noch keinen Tag erlebt habe, an dem er das Gefühl gehabt hätte, der liebe Gott wäre nicht bei ihm gewesen. Wir können ihm täglich unsere Dankbarkeit entgegen bringen, aber auch all unsere Bitte vortragen.

 

Der Auszug aus Ägypten

Apostel Böttcher wies nochmals darauf hin, dass der Pharao das Volk Israel erst nach der 10. Plage frei ließ. Geduld war notwendig und ist auch heute noch notwendig. Es wurde Bezirksevangelist Quandt zum Altar gerufen um weiter über die damaligen Geschehnisse zu berichten. Die Fröhlichkeit über den Auszug hielt zunächst an. Bis man zum ersten Hindernis, dem Schilfmeer, kam. Was nun? Das Murren wurde immer lauter und der Pharao, dem die Genehmigung zum Auszug bereits reute, hatte seine Soldaten hinterher geschickt um das Volk Israel zurück zu holen. Die Kinder konnten beantworten was geschah. Das Meer teilte sich, das Volk Israel konnte trockenen Fußes hindurchgehen, und es schloss sich wieder, als der letzte Israelit am anderen Ufer war. Ein Teil der Soldaten Ägyptens wurden dadurch vernichtet. Gott war mit Mose und dem Volk Israel. So ist er auch heute mit uns durch das Apostelamt. Der Kinderchor sang das Lied: „Gott sagt uns immer wieder, dass er uns nie vergisst, dass er bei uns ist.“

Das goldene Kalb – ein toter Gott

Apostel Böttcher betonte nochmals, auf das Lied bezogen: „Das sagt er nicht nur – er ist bei uns!“ Auch erinnerte er an den vergangenen Pfingstgottesdienst, wo der Stammapostel  Jean-Luc Schneider ausdrücklich betonte: „ Bis zum Ziel ist der liebe Gott immer bei uns!“ Der Apostel berichtete weiter vom damaligen Geschehen. Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai, wo er die Gesetzestafeln erhielt. Das Volk war ungeduldig und murrte. Dann trat das heutige Bibelwort ein. Man machte sich selbst einen Gott und schuf das goldene Kalb. Was ist das für ein Gott? Der kann nicht antworten, kann nicht sprechen, lebt nicht – ist tot. Was kann er dann nützen?

Der lebendige Gott

Wir haben einen lebendigen Gott, der mit uns spricht, den wir jederzeit anrufen können. Wie geht das? Eine Verbindung herstellen, wie beim Telefon. Den Hörer ans Ohr halten, nicht in die Tasche stecken.  Beim Gebet den Hörer am Herz anlegen, sonst passiert nichts. Gebete erhören kann nur der liebe Gott. Was schenkt er uns noch jeden Tag? Engelschutz. Viele Engel stehen uns bei den unterschiedlichsten Aufgaben zur Seite. Viele sind nicht sichtbar. Vater und Mutter sind sichtbare Engel. Sie beten für euch, sorgen für euch, sind euch immer nahe. So ist auch der liebe Gott uns im Gottesdienst durch die Priester nahe. Wann sind wir dem lieben Gott ganz nahe, können ihn erkennen, ja sehen? Wenn Jesus erscheinen wird!

Der Kinderchor singt das Lied : “Wo ich gehe, wo ich stehe.“ Apostel Böttcher fragte nach den Gegebenheiten in einer Wüste. Dort ist es heiß, sandig, es gibt kaum zu Essen und zu Trinken. Das Volk Israel wurde auf dem Weg durch die Wüste mit Wachteln und Manna versorgt. Dadurch konnten sie ihr Ziel erreichen. Jesus wurde gesandt und daher dürfen wir heute Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl genießen. Und so können wir auch unser Ziel erreichen.

Zur Vorbereitung sangen alle Anwesenden aus dem Kinderliederbuch Nr. 91: „Ich habe einen Vater“ und während der Austeilung der Hostie das Lied  Nr. 78: “Wie groß ist Gottes Liebe.“ Der Chor ergänzte mit dem Lied: „Wir sagen danke Jesus.“

Nach Gebet und Segen wurden noch gemeinsam die Lieder: „Bleibt bei Gott“ und „Viele Menschen können viele Sachen“ gesungen.

Bilder: R. Dittmar

Hier geht es zum Nachmittagsprogramm