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Samstag, 23. Oktober 2021

Kindertag in Harsefeld: Willkommen daheim!

Bibelwort:“ Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden, und sie fingen an, fröhlich zu sein“ (Lukas, 15,24).

Am 19.Juni 2011 trafen sich alle Kinder zwischen 6 bis 14 Jahren der 5 Ältestenbezirke HH-West, -Ost, -Süd, Lüneburg und Stade zum zweiten Mal in Harsefeld. Mit insgesamt 700 Teilnehmern zählt unser Kindertag in Harsefeld zur größten Veranstaltung in Norddeutschland.

Der Apostel Falk begrüßte zuerst alle Anwesenden, darunter auch unseren Bezirksapostel i.R. Schumacher, und hob hervor, dass der liebe Gott alle Kinder lieb hat und der Apostel freute sich über jedes Kind, das zu diesem besonderen Tag gekommen war.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Gleichnis vom verlorenen Sohn. In seinem Dienen legte der Apostel den Schwerpunkt auf das Verlieren und Wiederfinden bzw. Zurückkommen. Er fragte die Kinder, wer schon einmal etwas verloren und wieder gefunden hätte? Gegenstände wie Portmonee, Sim-Karte für die Playstation oder der Teddybär waren die Antworten. Aber auch die Oma oder der Opa waren darunter. Nach der Rückkehr des Sohnes zu seinem Vater schenkte der Vater seinem Sohn das schönste Kleid, Schuhe und einen Ring. Die Frage an die Kinder, was das heute für uns bedeutet, wurde prompt beantwortet. Neue Kleider bedeutet die Sündenvergebung und der Ring hat die Bedeutung, dass man in die Familie aufgenommen wird. Egal was vorher einmal gewesen war, alle können in sein Haus bzw. zum lieben Gott zurückkommen.

Der Bischof Steinbrenner ging besonders auf die Freude bei einen Hochzeit ein. An der Rückwand des Kirchenschiffes war auffällig bunt zu lesen: Kommt zum Fest! Wer verzeih’n und lieben kann, bleibt nicht allein. Der Bischof freue sich schon heute auf die große Hochzeitsfeier mit uns allen.

Die Wettervorhersage für Sonntag verhieß nichts Gutes. So zwang der Dauerregen die Veranstalter das Mittagessen und den Spielenachmittag in zwei Sporthallen auszurichten. Bis auf die Hüpfburg und den Fahrrad-Parcours konnten die Kinder aus über 40 Spielangeboten auswählen. Gemäß dem Motto bot HH-Ost eine Spielstraße mit 10 verschiedenen Spielen an: Geld schätzen und zum Fenster hinauswerfen, Mais hämmern, Schweine zeichnen, Fensterglas gucken und mehr. Für alle, die die Ergebnisse beim Geld schätzen wissen möchten: im winzigen Glas waren 18 Münzen, im kleinen Glas 79 Münzen, im mittleren Glas 210 und im großen Glas 1001 Münzen. Genau die exakte Anzahl im großen Glas wurde von einem Mädchen geraten. Gebastelt wurden z. B. Heukränze und Teelichter aus kleinen Tontöpfen. Geschicklichkeit war beim Torwandschießen, Bobbycar-Rennen oder beim Scheiben ditschen gefragt. Die Leckereien wie Zuckerwatte, Popcorn und Pudding waren wie immer der Renner. Achtung! Zutritt nur für die Kinder mit Ausweisen hieß es in der V.I.P.-Ecke. Jugendliche aus HH-West hatten mit ihrem Jugendbetreuer Stefan zwei Pavillons aufgebaut. Bei cooler Musik mit Discokugel konnten sich die 13 und 14-Jährigen auf Matratzen hinlümmeln. Neben Kartenspiele und Gesellschaftsspiele fehlte auch Poker nicht. Natürlich wurde der Tischkicker gut und gerne angenommen.

Als Abschiedsgeschenk gab es für jedes Kind einen Schlüsselanhänger. An sich nichts Besonderes. Der Clou war aber, falls jemand seinen Anhänger verliert, der bekommt ihn wieder zurück! Wie Das? Die Verwaltungsadresse in Hamburg war auf dem Schlüsselanhänger zu lesen. Fand nun jemand den Anhänger und schickte ihn an diese Adresse zurück, so müsste sich nur derjenige an seinen Apostel wenden und er/sie hat den Anhänger wieder.

Bevor der Apostel das Schlussgebet sprach, bekam jedes Kind noch ein kleines Eis. Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer für diesen tollen Kindertag!