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Dienstag, 25. September 2018

Kirchweihe in Gadebusch

(17.09.2010) Für die Gemeinde in Gadebusch ist dieses Jahr ein besonderes. Denn sie feiert nicht nur ihr 60-jähriges Bestehen, sondern auch einen Kirchenneubau. Bezirksapostel Karlheinz Schumacher übergab am vergangenen Freitag das neue Gotteshaus in einem festlichen Weihegottesdienst seiner Bestimmung. Als Vertreter der Stadt konnten auch Bürgermeister Ulrich Howest und Stadtpräsident Günter Blankenberg begrüßt werden.

Nach dem Eingangslied „Der Herr ist Gott und keiner mehr" (GB Nr. 268) und gemeinsamen Gebet begann Bezirksapostel Schumacher den Gottesdienst mit einem Wort aus dem 1. Könige 8, Vers 11: „[...] denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN." In der darauffolgenden Festansprache würdigte er besonders die bisherige Arbeit und alle damit verbundenen Bemühungen, die zur Fertigstellung des Gebäudes beigetragen haben. Das neue Gotteshaus strahlt eine besonders persönliche Atmosphäre aus, denn zwischen Gemeinde und Altar besteht kaum eine räumliche Distanz. Diesen Aspekt hob der Bezirksapostel auch in seiner Ansprache besonders hervor. Im Anschluss hatten der Bürgermeister und der Stadtpräsident die Möglichkeit, ihre persönlichen Glückwünsche an die versammelte Gemeinde zu übermitteln.

 

Um einen allen Anwesenden einen Einblick in die vergangenen 20 Jahre zu geben, verlas der Vorsteher der Gemeinde, Gemeindeevangelist Eckhard Bendig, die Chronik der Gemeinde. Nach dem Vortrag von Orgel und Cello „Nun danket alle Gott" sprach Bezirksapostel Schumacher das Weihegebet und weihte das Gebäude zum Gotteshaus. In der anschließenden Predigt brachte er der Gemeinde zudem auch ein besonderes Grußwort zur Kirchweihe entgegen: Psalm 26, 8 „HERR, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt." In der Begleitung des Bezirksapostels befanden sich außerdem Apostel Rüdiger Krause und Bischof Dirk Schulz, die ebenfalls in ihrer Predigt ihre Gedanken und Glückwünsche der Gemeinde überbrachten. Den Schlusspunkt setzte der Chor mit dem Lied „Danket dem Herrn".

Nach dem Gottesdienst dankte Bezirksapostel Schumacher besonders der Architektin Brigitte Meißler, die ebenfalls ein paar Worte an alle Anwesenden richtete. Nach Ende des Gottesdienstes konnten alle Anwesenden die neue Kirche besichtigen und sich am Buffet stärken.

Der Kirchenneubau konnte innerhalb von 11 Monaten fertig gestellt werden. Als einziges Inventar aus der alten Kirche wurde die Orgel mitgenommen, die zuvor von Orgelbauer Peters aufgearbeitet und optisch und klanglich der neuen Kirche angepasst wurde. Mit ihren 4 Registern und immerhin 300 Pfeifen lässt sie in unsere neue Kirche mit ihren natürlichen Klang noch zusätzlich erstrahlen. Am 25.09. besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, die neue Kirche zum Tag der offenen Tür zu besichtigen.