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Montag, 20. September 2021

Jahresabschlussgottesdienst mit dem Stammapostel

Für die Geschwister des Bezirks Lüneburg endete das Jahr 2012 mit einem Höhepunkt: Stammapostel Wilhelm Leber hielt den Abschlussgottesdienst in der  Aula des Gymnasiums Soltau. 600 Geschwister fanden in dem Schulgebäude Platz, weitere waren in den Kirchen Lüneburg und Soltau per Bild- und Tonübertragung zugeschaltet.

In der Begleitung des Stammapostels waren, neben den Aposteln und Bischöfen Norddeutschlands, die Apostel Berndt (Berlin) und Eckhardt (Lörrach).

Den Gottesdienst stellte der Stammapostel unter das Wort aus Offenbarung 3, 8: "Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet." Als Eingangslied sang die Gemeinde "Nun danket alle Gott" (GB 256).

Zu Beginn seiner Predigt rief der Stammapostel zur Dankbarkeit auf. Auch wenn manches Schwere durchlebt werden musste, möge nie der Gedanke aufkommen, Gott hätte seine Hand von uns zurückgezogen. Das sei nicht der Fall. Er wisse um alle Dinge!

Im Rückblick auf das letzte Jahr könne man die Bilanz ziehen, es sei ein unruhiges Jahr gewesen, so Stammapostel Leber. Aber der Herr habe hindurchgeholfen. Wenn man den Blick ins kommende Jahr richte, seien  sich die Experten einig: Die Zukunft werde immer mehr Unruhe und Hektik mit sich bringen. Das Treiben der Welt führe dazu, dass die Menschen nicht zur Ruhe kämen. Auch wir würden von Bedrängnissen nicht verschont. Viele Dinge stürmten auf uns ein. Dabei komme in unseren Breiten so manche Unruhe für den Glauben häufig aus dem Inneren – nicht von außen.  Doch der Stammapostel versicherte: „Alles liegt in der Hand Gottes. Wir brauchen darüber nicht zu verzweifeln, der Herr wird gewiss mit uns sein."

Bezugnehmend auf das Bibelwort wies der Stammapostel auf die Tatsache hin, dass der Herr jeden Einzelnen ganz genau kennt: unser Bemühen, unsere Taten und Gedanken. Er sehe auf unser Herz. Das könne kein Mensch, nur Gott, der Kraft, Gnade, Trost und Segen spendet. Wir müssten nur hindurchgehen und die Gaben in Anspruch nehmen. Auch wenn unsere Kraft oft klein sei, sehe Gott unser Bemühen, sein Wort zu bewahren. Wenn wir uns nach Gottes Willen ausrichten, sagte der Stammapostel, verleugnen wir den Herrn nicht.

Zum Abschluss seiner Predigt dankte der Stammapostel der Gemeinde, für alle Treue, allen Einsatz, alle Unterstützung und alle Gebete. Viele Beweise der Liebe habe er aus den Reihen der Geschwister erhalten.

Die Apostel Eckhardt, Berndt und Bischof Schulz ergänzten das Dienen des Stammapostels.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, auch für die Entschlafenen, beendete der Stammapostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.