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Montag, 20. September 2021

Grußwort von Bezirksapostel Krause

(22.12.2015) Hamburg. Mit einem Grußwort zur Einstimmung auf Weihnachten 2015 wendet sich Bezirksapostel Rüdiger Krause im Folgenden an alle Leserinnen und Leser. Neben den besten Wünschen für ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest schließt Bezirksapostel Krause mit der Einladung zu den Gottesdiensten am Weihnachtsmorgen. Diese finden in rund 200 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland am Freitag, 25. Dezember um 10 Uhr statt.

"Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist." (Micha 5,1)

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Besucher unserer Internetseite,

das oben stehende Bibelwort stammt von dem Propheten Micha. Er wird zu den kleinen Propheten gezählt und lebte etwa 700 Jahre vor Christi Geburt. Er war ein Zeitgenosse des großen Propheten Jesaja. Gegenüber diesem mächtigen Propheten, von dem uns in der Heiligen Schrift vieles berichtet ist, tritt der Prophet Micha ein wenig zurück. Das Handeln Gottes weist ganz besondere Merkmale auf:

Sein Wirken erscheint anfänglich oft klein und unbedeutend, aber er lässt daraus Großes geschehen. So hat Gott dieser kleinen Stadt Bethlehem den Vorrang gegeben, seinen Sohn in die Welt zu geben. Gott wurde in Gestalt seines Sohnes Mensch. Die frohe Botschaft von der Erlösung der Menschen nahm ihren Anfang, ganz bescheiden und doch so großartig.

Das bevorstehende Weihnachtsfest erinnert an die Geburt Jesu. Wir erinnern uns aber nicht nur an den Gekommenden, sondern freuen uns auf den Kommenden. Mit dem Weihnachtsfest dürfen wir als neuapostolische Christen das Wiederkommen unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus verbinden.

In diesen Tagen sind wir sehr beschäftigt. Alle Gedanken sollen dem bevorstehenden Weihnachtsfest dienen. Vielleicht sind auch „kleine Gedanken“ an den Nächsten dabei. Unserer Zuwendung zu den Trostbedürftigen und Einsamen hat in diesen Tagen eine besondere Wirkung. Ein Kartengruß, ein Anruf oder ein kurzer Besuch sind sicherlich nicht vergleichbar mit der gewaltigen Botschaft unserer Erlösung. Und doch wird Gott wiederum aus kleinen Dingen, Großes zu machen imstande sein.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein sehr gesegnetes und friedevolles Weihnachtsfest. Herzlich willkommen zu unseren Gottesdiensten am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2015 um 10 Uhr.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr

Rüdiger Krause