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Montag, 20. September 2021

Hamburg-Chor und Hamburg-Orchester im Hamburg Museum

(05.11.2013) Hamburg. Nach dem Pop-Oratorium „Ich bin – Jesus in Wort und Wundern“ lud die Neuapostolische Kirche Norddeutschland erneut zu einer außergewöhnlichen Musikveranstaltung nach Hamburg ein: Zwei ihrer Ensembles konzertierten am Samstag, 26. Oktober 2013 im Hamburg Museum und begeisterten mit ihrem Programm nicht nur neuapostolische Christen, darunter Stammapostel i.R. Wilhelm Leber und Bezirksapostel Rüdiger Krause, sondern auch die kulturinteressierte Öffentlichkeit.

„Wir betrachten uns als Teil der Kulturlandschaft in Hamburg.“ Mit diesen Worten sprach Dirk Oertel vom Hamburg-Orchester, der durch das Konzertprogramm führte, für die beiden Ensembles der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland. In seiner Moderation ließ er darüber hinaus aber anklingen, dass es auch die Kirche selbst sei, die Interesse an den Städten und Gemeinden, ihren kulturellen Leben und nicht zuletzt an ihren Bürgerinnen und Bürgern habe und sich über gemeinsame Themen sowie Möglichkeiten zum Dialog freue.

„Die Sänger und Spieler sind schon an vielen Orten aufgetreten“, so Dirk Oertel weiter, „aber noch nie in einem Museum.“ Auf den besonderen Ort ging in seiner Begrüßungsrede vor dem 300-köpfigen Publikum auch Helmut Sander ein, Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg und Priester der neuapostolischen Gemeinde Hamburg-Lurup: „Einzelne Teile, die hier verbaut und aufgestellt sind, (...) haben ihren Ursprung im Jahr 1839.“ Noch älter sei das Petri Kirchenportal, vor dem die Musiker stünden. Es stamme aus dem Jahr 1405.

Geistliche Lieder und Filmmusik

Gaben Kulisse und Akustik dem Konzert einen besonderen Rahmen, vermochten die Darbietungen von Chor und Orchester diesen Rahmen gebührend auszufüllen. Unter der Leitung von Björn Leber eröffneten rund 50 Sängerinnen und Sänger kraftvoll und dynamisch mit drei geistlichen Liedern. Im Folgenden machte der Wechsel zwischen vokalen und instrumentalen Beiträgen das Programm kurzweilig wie facettenreich. Für besondere Hörerlebnisse sorgten außerdem die Sopranistin Angela Hülsmann und die Altistin Claudia Hapke.

Nach einer kurzen Pause spielte das von Jörg-Michael Paul dirigierte Hamburg-Orchester in der zweiten Konzerthälfte überwiegend Klassiker aus der Filmmusik. Eine der vielen stimmungsvollen Darbietungen bot Tatjana David mit “Gabriel’s Oboe“ aus dem Film “The Mission“. Ebenso wussten die Blechbläser mit “Happy“ von Attila Kalman (*1968) das Publikum zu überzeugen. Zur dankbaren Sprecherin für alle machte sich Prof. Dr. Lisa Kosok, Direktorin des Hamburg Museums: „Ich bin gerührt. Ich bin bewegt. Ich bin beschwingt!“

Hamburg-Orchester und Hamburg-Chor

Das Hamburg-Orchester wurde als symphonisches Orchester der Neuapostolischen Kirche Hamburg im Herbst 1998 gegründet. Aus einfachen Anfängen entwickelte sich ein Orchester von circa 90 Instrumentalisten aus ganz Norddeutschland. In unterschiedlichen Besetzungen kann es auf ein Repertoire zurückgreifen, das Stücke aus dem Frühbarock bis hin zu Musik heutiger Zeit umfasst. Dabei ist die ganze Bandbreite an Orchesterinstrumenten vertreten, einschließlich Harfe, Glockenspiel, Vibraphone und verschiedene Schlaginstrumente.

Der Hamburg-Chor wurde im Mai 2011 gegründet, besteht aus mehr als 50 Sängerinnen und Sängern und ergänzt als geistliches Chorensemble die musikalische Landschaft der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland. Er erarbeitet anspruchsvolle Programme verschiedener Epochen, wobei die Gestaltung von geistlichen Konzerten sowie von Gottesdiensten im Vordergrund steht.

Mehr Informationen: Hamburg-Chor, Hamburg-Orchester

Text: Rolf Carl, Björn Renz

Fotos: Heino Sartor